Naturfreunde-Giengen

Naturfreunde-Giengen

Verein für Umweltschutz, Touristik und Kultur

Beiträge unter Aktuelles

Vortrag über den Evolutionsweg

Heiner Jestrabek wird am 5.10.2024, 19 Uhr, im Hasenloch in einer Präsentation das Projekt Evolutionsweg den NaturFreunden Giengen vorstellen.

Dieser Lehrpfad zur Evolution stellt wichtige Stationen der 4.100 Millionen Jahre langen Geschichte des Lebens auf der Erde dar. Von den ersten Lebensspuren bis heute ist der Weg über 1.100 m lang. In diesem Maßstab entspricht ein Meter einer Zeitspanne von 4,1 Millionen Jahren, bzw. 1 mm entspricht 4.100 Jahren, also etwa der Zeit, die seit dem Bau der ägyptischen Pyramiden vergangen ist. Fragen nach den Ursprüngen der verschiedenen Lebewesen auf der Erde oder gar des Lebens selbst beschäftigen die Menschheit wohl von Anbeginn. Verschiedene Kulturen und Gesellschafen gaben im Lauf der langen Menschheitsgeschichte hierauf viele verschiedene Antworten. Wie sich die Entwicklung des Lebens auf der Erde tatsächlich und nachvollziehbar zugetragen hat, erforscht und entdeckt die Wissenschaft seit gut 200 Jahren.

Die NaturFreunde haben schon immer wissenschaftliche Aufklärung und Naturerkenntnis mit Wanderungen verbunden. Beim Evolutionsweg können wir die Großartigkeit der Natur veranschaulichen, ihre lange Geschichte und Schutzbedürftigkeit.  Evolution findet nach wie vor überall statt, wo es Leben gibt.

Gäste sind uns willkommen.

Mandolinenmusik im Paul-Gerhardt-Stift

Am Sonntag, 29.9. lädt die Mandolinengruppe der Giengener NaturFreunde um 15 Uhr zum öffentlichen Herbstkonzert in das Paul-Gerhardt-Stift (Magenaustr. 27) ein. Zur Aufführung kommt ein gemischtes Programm mit klassischen Musikstücken und Oldies.
Gäste sind wie immer herzlich willkommen.

Radtour zum Drachenfest

Zum Saisonabschluss machen die Naturfreunde am Sonntag, 22.9. eine kleinere Radtour zu einer Veranstaltung in der Nähe. Diesmal geht es nach Gerstetten zum Drachenfest. Wir radeln von Giengen aus über Bohlheim durchs Ugental direkt zum Flugplatz. Dort genießen wir für den Nachmittag die bunten Drachen und lassen es uns gut gehen. Gemeinsam geht es dann am Nachmittag über Heldenfingen und Anhausen wieder zurück. Änderungen, auch wetterabhängig, vorbehalten.

Wir treffen uns um 10:30 Uhr am Realschulparkplatz in Giengen, die Rückfahrt gegen 15:30 Uhr ab Flugplatz Gerstetten. Es handelt sich um eine kürzere Tour von insgesamt ca. 30 km und wird von Stefanie Riemath auf einem Ebike geführt. Es besteht Helmpflicht. Gäste sind, wie immer, herzlich willkommen.

Bildervortrag über Alt-Giengen

Am Samstag 07.09.2024 um 19:00 Uhr zeigt Günther Ruoß im NaturFreundehaus Hasenloch Bilder von Alt-Giengen. Wer weiß noch:  was für ein Gebäude da stand, wo heute die Volksbank ist, wie es aussah wo heute der Tedi  steht? Von all dem aus der Vergangenheit gibt es noch Bilder. Von den vielen Wirtschaften, den Metzgereien und Bäckereien, ja sogar ein Hutgeschäft gab es in Giengen. Günther Ruoß lässt mit seinen Bildern und seinem Wissen die Vergangenheit wieder lebendig werden.

Gäste sind uns wie immer herzlich willkommen.

Weißwurstfrühschoppen beim Hasenloch

Am Sonntag den 1.September findet rund um das Hasenloch der traditionelle Weißwurstfrühschoppen statt.

Beginn ist um 9:30 Uhr.  Wie immer ist bestens für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt. Mit Weizen vom Fass, leckerer Weißwurst vom regionalen Metzger und Brezeln. Natürlich haben wir auch an Vegetarier gedacht.  Auch Kaffee und Kuchen werden angeboten. Ob in der Sonne oder ein schattiges Plätzchen unter Bäumen kann sich jeder aussuchen. Sollte das Wetter nicht ganz so gut sein, steht ein Zelt zur Verfügung. Natürlich ist auch unser Spielplatz für einen großen Ansturm gerüstet.

Die musikalische Umrahmung gestaltet die „Felsen-Combo“. Vier Musiker des ehemaligen „Felsen-Express“ haben sich nach einem Jahr Pause entschlossen weiterzumachen. Mit neuem Namen „Felsen-Combo“ und zwei neuen Musikern wird an die Tradition des Felsen-Express angeknüpft. Bekannte Schlager und Oldies, auch zum Mitsingen stehen auf dem Programm. Ein unterhaltsamer Vormittag ist garantiert. Kein Fan darf diesen Auftritt versäumen.

Auf Umwegen ins Hasenloch

Das Hasenloch lässt sich auf verschiedenen Wegen anlaufen. Je nach Vorliebe kann es ein gemütlicher Spaziergang oder eine anspruchsvolle Wanderung sein. Der Wanderführer Helmut Bamberger wollte seine Wegstrecke nicht verraten. Treffpunkt ist am Sonntag 7.7.24 um 13:30 Uhr auf dem Realschulparkplatz. Demjenigen oder derjenigen der die richtige Route errät gibt der Wanderleiter im Hasenloch ein Getränk aus.

Historische Fahrradtour der NaturFreunde

Die Naturfreunde haben wieder eine längere Sommertour mit dem Fahrrad geplant. Die Tour führt uns zu kirchlichen und geschichtlichen Stätten in der Umgebung. Von Giengen aus geht es über Bachhagel nach Oberbechingen, wo unser erster Halt die dortige Wegkapelle sein wird. Weiter geht es nach Wittislingen zur Pfarrkirche St. Ulrich und Martin. Am Kloster Mödingen vorbei ist das nächste Ziel Höchststädt, wo eine Mittagspause eingelegt wird.

Zurück führt uns der Weg entlang der Donau am ’schwäbischen Rom‘ vorbei zur Brenz, wo wir altrömische Spuren aufsuchen. Änderungen, auch wetterabhängig, vorbehalten.

Wir treffen uns am Sonntag den 21. Juli um 10 Uhr am Realschulparkplatz in Giengen, Rückkehr am späten Abend. Die Tour beträgt ca. 70 km und wird von Stefanie Riemath auf einem Biobike geführt. Es besteht Helmpflicht. Gäste sind, wie immer, herzlich willkommen.

Tag der Artenvielfalt: Exkursion für Jung und Alt am Hasenloch

Im Rahmen des diesjährigen, vom Landesnaturschutzverbandes Baden-Württemberg (LNV) initiierten „Tag der Artenvielfalt“ findet am 16.6.2024 ab 14:00 Uhr mit Dr. Karl-Heinz Müller eine Exkursion rund ums Naturfreundehaus „Hasenloch“ statt. Im Zentrum stehen verschiedenste Lebensräume, wie Wiesen, Felder, Hecken und Wälder, sowie deren Bewohner. Es geht nicht nur darum welche Tiere und Pflanzen vorkommen, sondern es sollen auch deren unterschiedlicher Körperbau sowie ihre Verhaltensweisen und Anpassungen betrachtet werden. Wir freuen uns auf Sie und Ihre Kinder.

NaturFreunde besuchen Landesgartenschau

Der diesjährige Hausdienst und Helferausflug der NaturFreunde Giengen geht in diesem Jahr nach Wangen zur Landesgartenschau. Wir treffen uns am Samstag den 22. Juni um 7:45 Uhr auf dem Realschulparkplatz zur Abfahrt mit dem Bus. Gegen 10:00 Uhr werden wir in Wangen ankommen. Hier besteht die Möglichkeit auf eigene Faust oder in der Gruppe das Gartenschaugelände zu erkunden. Rückfahrt ist für 16:00 Uhr geplant.  Gegen 18:00 Uhr werden wir in Hermaringen in der Sportgaststätte ankommen. Für alle, denen es nicht möglich ist an dem Ausflug teilzunehmen können hier dazu stoßen um bei dem gemeinsamen Abendbuffet dabei zu sein.  Es sind noch Plätze frei. Nichtmitglieder die Interesse haben mitzufahren können sich melden und werden nach der Reihenfolge ihrer Reservierung berücksichtigt.

Bezirkswanderung Naturfreunde am 9.Juni

Am Sonntag den 9. Juni startet um 10:00 Uhr die diesjährige Bezirkswanderung der Naturfreunde am Parkplatz „Englen G’häu“, bei der Wertholz-Submissionsfläche der Forstbetriebsgemeinschaft Alb-Donau-Ulm w.V., nahe dem Industriegebiet an der A7 nordwestlich von Langenau.

Das Waldgebiet nahe Bernstadt, westlich von Langenau, hat eine lange, bewegte Geschichte. Im Spätwinter 1990 wurde das Gebiet von den Orkan Vivian und Wiebke heimgesucht. Den Orkanen fielen damals vor allem Fichten zum Opfer. Einige der Sturmwurfflächen wurden als Bannwald ausgewiesen, andere mit unterschiedlichen Bewirtschaftungsformen wieder aufgeforstet. Die dabei ablaufenden Prozesse wurden in den Folgejahren an mehreren Standorten in Baden-Württemberg, auch hier in Langenau, wissenschaftlich begleitet – u.a. faunistisch durch die Abteilung Biologie III der Universität Ulm. Geleitet wird die Wanderung von Dr. Karl-Heinz Müller, der an den damaligen faunistischen Untersuchungen in Langenau beteiligt war.

Jetzt nach über 30 Jahren lohnt es sich einen Blick darauf zu werfen, was entstanden ist. Das damalige Ziel war es herauszubekommen, wie sich Sturmwurfflächen regenerieren, ob und wie sie als Ausgangspunkt für Borkenkäferkalamitäten wirken und welche Maßnahmen zur weiteren Nutzung sinnvoll sind.

Gleichzeitig werden während der ca. 5 km langen Wanderung historische, forstliche, floristische und faunistische Aspekte mit angesprochen. Das Waldgebiet östlich des Felsgebietes „Fohlenhaus“ im Lonetal, wurde ursprünglich landwirtschaftlich genutzt. Später entstanden hier Waldgebiete, die zunächst im Mittelwaldbetrieb genutzt und schließlich in Wirtschaftsforste, sowohl Misch- als auch Fichtenforste, überführt wurden.