{"id":2300,"date":"2026-06-18T16:21:14","date_gmt":"2026-06-18T14:21:14","guid":{"rendered":"https:\/\/naturfreunde-giengen.de\/?p=2300"},"modified":"2026-06-18T16:21:14","modified_gmt":"2026-06-18T14:21:14","slug":"fuehrung-rund-um-das-hasenloch-mit-schwerpunkt-auf-oekologischen-fragen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/naturfreunde-giengen.de\/?p=2300","title":{"rendered":"F\u00fchrung rund um das Hasenloch mit Schwerpunkt auf \u00f6kologischen Fragen"},"content":{"rendered":"\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1250\" height=\"833\" src=\"https:\/\/naturfreunde-giengen.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Wiesenex-1250x833.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-2301\" srcset=\"https:\/\/naturfreunde-giengen.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Wiesenex-1250x833.jpg 1250w, https:\/\/naturfreunde-giengen.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Wiesenex-300x200.jpg 300w, https:\/\/naturfreunde-giengen.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Wiesenex-768x512.jpg 768w, https:\/\/naturfreunde-giengen.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Wiesenex-1536x1024.jpg 1536w, https:\/\/naturfreunde-giengen.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Wiesenex-2048x1365.jpg 2048w, https:\/\/naturfreunde-giengen.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Wiesenex-150x100.jpg 150w, https:\/\/naturfreunde-giengen.de\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Wiesenex-600x400.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1250px) 100vw, 1250px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<p>Am Sonntag 14.6. informierte der Umweltreferent der Naturfreunde, Dr. Karl-Heinz M\u00fcller, \u00fcber Biotope und Lebensr\u00e4ume rund um das Naturfreundehaus Hasenloch. Im Fokus standen unter anderem eine von den Naturfreunden vor&nbsp; Jahren angepflanzte Hecke und deren Entwicklung, der Vergleich einer zu Futterzwecken angelegten Glatthaferwiese mit einer Ackerfl\u00e4che, die zu einer Blumenwiese ver\u00e4ndert werden soll sowie Ackerrandfl\u00e4chen und Pflegema\u00dfnahmen in W\u00e4ldern. Daneben spielten auch verschiedenste Tiere und deren Verhalten immer wieder ein Rolle.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Hecke am \u00f6stlichen Rand des Hasenlochs ist im Laufe der Jahre in die H\u00f6he gewachsen, mache lichtbed\u00fcrftige Pflanzen wie z.B. der Sanddorn sind verschwunden. Daf\u00fcr fruchten aber Kulturapfel und Holzapfel direkt nebeneinander, ohne dass sie gezielt gepflanzt wurden. Sie ist auch ein idealer Zufluchtsort, Lebensraum und Nistort f\u00fcr verschiedenste Tiere.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf Futterwiesen dominieren, wie gew\u00fcnscht und erforderlich, Gr\u00e4ser. Vor ca. drei Jahren erwarben die Naturfreunde in unmittelbarer N\u00e4he des Hasenlochs eine 3000 m\u00b2 gro\u00dfe Ackerfl\u00e4che und widmeten dieses mit standorttypischem Saatgut in Richtung einer Blumenwiese um. Erfolge zeigen sich darin, dass Bl\u00fctenpflanzen immer st\u00e4rker hervortreten und diese auch die wenigen noch vorhandenen Rehe zunehmend nutzen. Neben verschiedensten Gr\u00e4sern bieten&nbsp;Schmetterlingsbl\u00fcher, Margariten, Klappert\u00f6pfe, Flockenblumen, Korbbl\u00fctler u.a. ihre Bl\u00fcten Insekten f\u00fcr Nahrungserwerb und Best\u00e4ubung an. Auf dieser Fl\u00e4che soll durch dosierte Mahd weiter daf\u00fcr gesorgt werden, dass sich die Anzahl der Bl\u00fctenpflanzen erh\u00f6ht oder zumindest stabilisiert. Erkennbar und gewollt ist auch, dass im westlichen, nicht in die Mahd einbezogenen Bereich, Str\u00e4ucher, wie z.B. Brombeeren und Schlehen, vom Waldrand her schnell eine Neubesiedlung einleiten.<\/p>\n\n\n\n<p>Beim Vergleich von noch vorhandenen Ackerrandstreifen sieht man deutlich, dass deren Mahd die Diversit\u00e4t und auch die Anzahl von Bl\u00fctenpflanzen deutlich reduziert und Gr\u00e4ser stark dominieren. Dadurch leidet ihre Attraktivit\u00e4t f\u00fcr Insekten sehr stark. Ohne Bl\u00fctenpflanzen und deren Nektar und Pollen werden Insekten zunehmend zur\u00fcckgehen &#8211; ein generelles Problem.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Zuge von Durchforstungen wird es in den W\u00e4ldern lichter. Auf Freifl\u00e4chen, die schnell wiederbesiedelt werden, k\u00f6nnen wieder Pflanzen, wie z.B. die Vierbl\u00e4ttrige Einbeere (Paris quadrifolia), aufkommen, die dort zuvor nicht mehr angetroffen wurden. Allerdings zeigt sich auch, dass die fr\u00fche Mahd von Waldwegen und deren R\u00e4ndern bl\u00fchende Pflanzen bereits jetzt vollst\u00e4ndig verschwinden l\u00e4sst, so dass Insekten dort im weiteren Verlauf des Jahres keine geeignete Nahrung und Fortpflanzungsbedingungen mehr finden &#8211; vor Jahren war dies noch anders. Das Problem des Fehlens von Bl\u00fchpflanzen ab sp\u00e4testens Juli spielt leider \u00fcberall in unseren bewirtschafteten Lebensr\u00e4umen seit Jahren, unabh\u00e4ngig von ge\u00e4nderten Klimabedingungen, eine wichtige negative Rolle f\u00fcr die Tierwelt.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Deutlich wurde, dass sich auch auf begrenztem Raum viele aktuell interessante Fragestellungen er\u00f6rtern und demonstrieren lassen. Die Teilnehmenden hat dies gefreut.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am Sonntag 14.6. informierte der Umweltreferent der Naturfreunde, Dr. Karl-Heinz M\u00fcller, \u00fcber Biotope und Lebensr\u00e4ume rund um das Naturfreundehaus Hasenloch. Im Fokus standen unter anderem eine von den Naturfreunden vor&nbsp; Jahren angepflanzte Hecke und deren Entwicklung, der Vergleich einer zu Futterzwecken angelegten Glatthaferwiese mit einer Ackerfl\u00e4che, die zu einer Blumenwiese ver\u00e4ndert werden soll sowie Ackerrandfl\u00e4chen&#8230;&nbsp;(<a href=\"https:\/\/naturfreunde-giengen.de\/?p=2300\">weiterlesen<\/a>)<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"two_page_speed":[],"footnotes":""},"categories":[7],"tags":[],"class_list":["post-2300","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-aktuelles"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/naturfreunde-giengen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2300","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/naturfreunde-giengen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/naturfreunde-giengen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/naturfreunde-giengen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/naturfreunde-giengen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2300"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/naturfreunde-giengen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2300\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2302,"href":"https:\/\/naturfreunde-giengen.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2300\/revisions\/2302"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/naturfreunde-giengen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2300"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/naturfreunde-giengen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2300"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/naturfreunde-giengen.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2300"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}